TOURISMUS UND REGIONALPLANUNG

Das Masterprogramm „TOURISM AND REGIONAL PLANNING - Management & Geography / Tourismus und Regionalplanung - Management und Geographie“ ist ein Studiengang, der formal einen Abschluss mit dem Master of Science (MSc) bietet. Inhaltlich werden fundiertes Wissen sowie vielfältige Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen zu einem höchst spannenden, aber auch sehr komplexen ökonomischen, sozio-kulturellen und ökologischen Themenbereich geboten: dem Tourismus.
Tourismus, vor allem aus der Perspektive von Regionalplanung und Standortentwicklung, ist ein sehr gewichtiger und absolut dynamischer Bereich globaler Ökonomien und Kulturen. In einem immer stärker werdenden Konkurrenzkampf um Reisende sind innovative Produkte, nachhaltige räumliche Planungen und flexible Konzepte notwendig. Diese Herausforderungen und das damit notwendige Agieren mit Chancen und Problemen erfordern einen professionellen Umgang.

LEISTUNGSHORIZONT DES MASTERPROGRAMMS

Im Mittelpunkt des Masterprogramms zum Tourismus im Kontext von Regionalplanung und Standortentwicklung stehen aktuelle und vielfältige Aspekte des Themenbereichs: hybride multioptionale Konsumenten in einer Weltkultur, die sich immer weiter anzugleichen scheint, aufbrechende Informationsmonopole und neue Vertriebswege, global-ökonomische Herausforderungen und national-ökonomische Antworten, neue Mobilitäten und neue Immobilitäten: Aspekte, die „lesbar“ sind in regionalen Entwicklungen. Vieles bleibt in der touristischen Praxis statisch und unverändert. Vieles unterliegt einem Wandel, der Brüche produziert oder Neues hervorbringt. Unverändert geblieben ist, dass der berufliche Umgang mit Tourismus und Tourismusplanung/Regionalentwicklung eine fundierte Ausbildung erfordert. Nur der Erwerb von theoretischem Wissen, das ganzheitlich auf ständig sich verändernde Fragen und Herausforderungen der Praxis zielt, kann Führungspersönlichkeiten im Tourismus hervorbringen.

Der Leistungshorizont im 2-jährigen Masterprogramm „Tourism and Regional Planning - Management & Geography“ spannt einen weiten Bogen: Sowohl die Fundamentierung eines theoretisch-ganzheitlichen Blickes auf das weite Themenfeld des Tourismus im Kontext von Regionalplanung und Standortentwicklung als auch die Einblicknahme in aktuelle tourismus-ökonomische Prozesse sind als Handwerkzeug für die Berufspraxis von Tourismusplanerinnen und -planern der Zukunft zentrale Bestandteile des Masterprogramms. Es werden volks- und betriebswirtschaftliche ebenso wie wirtschafts- und kulturgeographische Basiskonzepte vermittelt, die das Verstehen ökonomischer Wachstumsprozesse und ihrer sozio-kulturellen Auswirkungen in regionaler Perspektive fundieren. Tourismus ist ein gewichtiger Sektor der ökonomischen und raumbezogenen Entwicklung und deshalb verdient der Zusammenhang zwischen ökonomischem Wachstum und regionaler Entwicklung, zwischen touristischer Praxis und realräumlicher Entwicklung höchste Beachtung.

DIE INTERDISZIPLINÄRE VERZAHNUNG

Die dezidiert interdisziplinäre Verzahnung des Masterprogramms basiert auf der Grundannahme, dass „Tourismus“ in unterschiedlichen Formen zu denken ist: Tourismus als Bestandteil volkswirtschaftlicher Prozesse; Tourismus als „Produkt“, das auf betriebswirtschaftlichen Überlegungen beruhende Marketing- und Managementbestrebungen reflektiert; Tourismus als individuelle Praxis von Reisenden, die zunehmend in die Rolle von „Prosumenten“ schlüpfen, auf diese Weise einen Ort zu ihrer Destination werden lassen und damit erheblich zur Konstruktion touristischer Räume beitragen. Aber auch Tourismus als „Produkt“ politischer Rahmenbedingungen und regionalplanerischen Agierens.
Erst in ihrer Gesamtheit spiegeln diese Denkansätze touristische und regionalplanerische Realitäten wider und bilden die Basis für eine fundierte Tourismus-, Regional- und Standortwissenschaft. Damit ist die Verzahnung akademischer Disziplinen, die in Summe den Blick auf das Ganze ermöglicht, das besondere Kennzeichen des vorliegenden Masterstudiengangs. Der Studiengang gewährt eine fundierte Ausbildung und bereitet die Studierenden zukunftsfähig auf die berufliche Praxis vor.

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