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Vorort Besuch beim Papst ![]() Der Eichstätter Studentenverein Unitas Frankonia ist im März 07 mit der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Studentenverbände (AGV) zu einem viertägigen Seminar nach Rom gereist. Dabei kam es auch zu einer Begegnung mit Papst Benedikt XVI. Nach dem Empfang durch den deutschen Botschafter am Heiligen Stuhl standen Begegnungen mit verschiedenen Persönlichkeiten aus dem Vatikan auf dem Programm. So sprachen die Eichstätter Studenten etwa mit Kardinal Kasper, dem Präsidenten des Päpstlichen Ökomene-Rates über die Einheit der Christen, und erfuhren vom Kommandanten der Schweizer Garde alles über den Alltag der päpstlichen Leibwächter. Darüber hinaus kam es zu einem Treffen mit Monsignore Dr. Kühn, der die deutschsprachige Abteilung des Staatssekretariats im Vatikan leitet und seit seinem Theologiestudium in Eichstätt selbst Mitglied der Unitas Frankonia ist. Höhepunkt der Reise war die Teilnahme an der Generalaudienz auf dem Petersplatz bei dem die Repräsentanten der katholischen Studentenverbände die Möglichkeit zu einer persönlichen Begegnung mit dem Papst hatten. So konnte der Vorortspräsident des Unitas-Verbandes, Christian Schmidt, der in Eichstätt Geographie studiert, neben den Grüßen seines Verbandes auch die Grüße der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt an den Heiligen Vater übermitteln. Aktiventag in Eichstätt Alle Prinzipien in drei Tagen München, Bonn, Freiburg, Aachen. Aus diesen und acht weiteren Städten kamen am Wochenende 72 Mitglieder des Unitas-Studentenverbandes nach Eichstätt. Der Vorort Unitas-Frankonia zu Eichstätt hatte zum Aktiventag eingeladen. Am Samstagnachmittag diskutierten geladene Hochschulvertreter mit den Verbindungsstudenten über den Bologna-Prozess. Abends feierten die Unitarier im Rittersaal auf der Willibaldsburg ihren Festkommers. „Ich komme mir vor wie im Schlaraffenland. Noch nie in meiner Amtszeit habe ich einen so zahlreich besuchten Aktiventag gesehen“, freute sich Verbandsgeschäftsführer Dieter Krüll. Bereits am Freitagabend füllten die angereisten Vertreter der 17 Verbindungen das Frankonenhaus auf allen drei Etagen. In gemütlicher Runde feierten und pflegten die Bundesschwestern und Bundesbrüder unter Zuhilfenahme von 160 Litern Bier eines ihrer drei Verbandsprinzipien, die Amicitia, die Freundschaft. So richtig los mit dem Programm ging es dann am Samstag. Nach einem gemeinsamen Frühstück besichtigten die Gäste die barocke Altstadt. Vom Brunnen am Marktplatz ging es über den Dom zum Residenzplatz. „Vielfältigkeit als Chance“ Am Nachmittag widmeten die Unitarier sich einem weiteren Verbandsprinzip, der Scientia, der Wissenschaft. In einem Vortrag in der katholischen Hochschulgemeinde führte Privatdozent Bbr. Dr. Frank Zschaler in die Thematik des Bologna-Prozesses ein. Darin einigten sich zunächst 29 Staaten auf die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraumes. „Nicht die Einheit der Bildung, sondern deren Vielfältigkeit ist dabei die Chance der europäischen Hochschulen“, sagte Frank Zschaler. Dabei berge das stärker verschulte System und die Einführung von Lernmodulen auch die Gefahr, dass die akademische Freiheit darunter leidet. Das neue Kreditpunktsystem verlangt den Bachelor- oder Master-Studenten 30 credit points pro Semester ab. Das entspricht einem Arbeitspensum von insgesamt 900 Zeitstunden. Ein Bachelor hat im Vergleich zum Diplom drei entscheidende Vorteile: Er ist kürzer, verteilt die Prüfungen über das Studium und ist vor allem praxisbezogen. Dennoch soll der Student mit einem Bachelor nach sechs Semestern einen berufsqualifizierenden Abschluss erwerben. „So ist es zumindest in der Theorie“ kommentierte der Privatdozent für Wirtschafts- und Sozialgeschichte. „Denn man kann nicht das ganze Wissen aus vier bis fünf Jahren Diplom in einen Bachelor hineinquetschen und dann noch den Praxisbezug einbringen.“ Neue Studiengänge teurer Die anschließende Podiumsdiskussion warf vor allem die Frage auf: Was kostet der Bologna-Prozess? Moderator und Beirat für hochschulpolitische Fragen des Unitas-Verbandes Bbr. Prof. Dr. Hubert Braun rechnete kurz vor: „Ein Bachelor soll ungefähr 70 Prozent, ein Master 50 bis 60 Prozent eines Diploms umfassen. Das ergibt zusammen 120 oder 130 Prozent.“ Damit werden die neuen Studiengänge unterm Strich teurer. Der gebürtige Stuttgarter und Mitbegründer der Unitas Marcomannia Tübingen ist seit 1965 im Hochschulwesen tätig. Unter anderem leitete der Erfurter Honorarprofessor 1972 den Ausschuss zur Kapazitätsberechnung an deutschen Hochschulen. Dekan Prof. Dieter Kohlert vom Fachbereich Elektro- und Informationstechnik der Fachhochschule Regensburg nannte den staatlichen Prüfungs- und Anerkennungsprozess eines Studienganges durch den Staat, ein „bürokratisches Monster“. „diese Akkreditierung verschlingt den Bildungsetat von drei Jahren“, wetterte der Schriftführer des Verbandes der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer an Fachhochschulen in Bayern. „Die benötigte Lehrkapazität wird sich um 30 Prozent steigern“, sagte Bbr. Dr. Sebastian Schmidt-Hofner. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik an der Universität Heidelberg konnte sich nicht vorstellen „wie ich in jedem Semester mehrere Prüfungen von 200 Personen und aufwärts korrigieren soll.“ Das gehe alles zu Lasten der jungen Lehrkräfte und verlangsame die Forschung und die Habilitation. In der anschließenden Diskussion und Fragerunde beklagten die knapp 50 anwesenden Bundesschwestern und Bundesbrüder vor allem, dass die zeitliche Belastung bei einem Bachelor-Studiengang doch sehr hoch sei und daher weniger Zeit bliebe, tiefer in eine Materie einzutauchen. Nachfolger gesucht Am Ende bedankte der Verbandsgeschäftsführer Bbr. Dieter Krüll sich bei allen Teilnehmern und merkte an, dass der Unitas-Verband noch dringend engagierte Nachfolger für den Leiter der Unitas-Zeitschrift Christof Beckmann suche. Ebenfalls brauche der Verband Verantwortliche oder Kümmerer für die Homepage und einen Nachfolger und Stellvertreter für Hubert Braun. Nach diesem umfassenden Einblick in die Maßnahmen, Ziele und Probleme des Bologna-Prozesses bekamen die Bundesschwestern und Bundesbrüder ein wenig Zeit, um sich für den anstehenden Festkommers auf der Willibaldsburg gebührend einzukleiden. Im Rittersaal speisten die 112 Bundesschwestern, Bundesbrüder und Gäste zu Abend. Anschließend eröffnete Vorortspräsident Christian Schmidt, v/o „Kümmerer“ den Festkommers. Zahlreiche Chargenteams standen ihm dabei zur Seite, so dass so manch Unitarier sich an die Generalversammlung in Neuss erinnerte. Mächtige, erhabene Klänge Insgesamt stellten 13 Verbindungen ein Chargenteam, darunter auch die Farbenbrüder der Alcimonia zu Eichstätt. Nacheinander und in Gruppen gemäß den Regionen unterteilt grüßten die Chargen den Vorortspräsidenten und seine Conchargen Michael Kern und Johannes Kynast. Es ging feucht-fröhlich zu und die unitarischen Klänge wie „ergo bibamus!“ erklangen erhaben und mächtig in den Steinhallen der Burg und darüber hinaus. Vielleicht wurde hier vor 210 Jahren ebenso gefeiert, als der damalige Schlossleutnant Lorenz Krach dem 12.000 Mann starken französischen Heer ein Schnippchen schlug und einen ehrenvollen Abzug seiner gerade einmal 20 Soldaten zählenden Truppe erreichte. In seiner Prinzipienrede ging der Vorortspräsident hart mit Umweltsündern ins Gericht. Die Virtus, also ein Leben aus dem Glauben, das uns Unitarier alle auszeichnet, ermögliche Engagement für die Kirche, Zivilcourage und Verantwortung für das Gemeinwesen und die Schöpfung. Der Vorortspräsident bedauerte, dass man heutzutage keine oder kaum Verantwortung für Gottes Schöpfung zeige. Der Mensch wurde am sechsten Tage geschaffen, „doch vorher hat Gott noch andere großartige Dinge gemacht.“ Die menschliche Verantwortungslosigkeit hat Konsequenzen für alles: Himmel, Land, Meer, Pflanzen und Tiere. „Damit Menschen entscheiden können, was gut und was schlecht ist, brauchen sie für alles, was sie tun, ein Feedback.“ Diese Rückmeldung gibt es von der Natur nicht sofort, so Christian. „Egal, ob ich Bahn statt Auto fahre, dusche statt bade, mir einen Bioapfel kaufe oder nicht: Es passiert nichts.“ Unitarier in der Verantwortung Dass der Mensch aber zur Erwärmung des Klimas und damit zum Schmelzen der Gletscher, zu Trinkwasserknappheit oder Überschwemmungen beiträgt, ist Fakt. „Wir Unitarier sollten uns dieser Verantwortung nicht entziehen und alle einen Beitrag leisten zur Wahrung von Gottes großen Werk“, schloss Christian Schmidt seine Prinzipienrede über den ökologischen Aspekt der Virtus. In vielen Gesichtern in der Corona spiegelte sich Einsicht. Der Vorortspräsident erntete anerkennenden Applaus für dieses Thema der Rede, das ihm auch selbst sehr am Herzen liegt. Das anschließende Offiz leitete der Senior im Vorortssemester Bbr. Michael Kern v/o Till. Er ließ den „hohen unitarischen Adel“ einige Grußworte entrichten. Dieter Krüll erinnerte sich daran, wie die Frankonen damals auf der Generalversammlung in Neuss gemeinsam im Regen beschlossen hatten, den Vorort zu übernehmen. „Ihr habt ein Feedback: Das war toll!“ Bbr. Thomas Starozynski, erlaubte sich einen Rückblick in seine Zeit als Senior und Vorortspräsident. 1973 wurde der Antrag Paderborns, Frauen in die Verbindung aufzunehmen, niedergeschmettert. „Aber die Geschichte hat es gut mit uns gemeint: Frauen sind nun seit zehn Jahren als Vollmitglieder unter uns und ich bin sehr glücklich darüber.“ Nach dem „urkräftig zum Himmel donnernden hochoffizellen Salamander“ taten sich vor allem jene mit der Bayern-Hymne schwer, die jenseits des „Weißwurscht-Äquators“ wohnen. Das konnten alle jedoch mit umso inbrünstiger Stimme beim abschließenden Sang des Bundesliedes ausgleichen. Die Virtus pflegten die Unitarier dann am Sonntag, indem sie gemeinsam die Heilige Messe im Dom zu Eichstätt besuchten. Am Nachmittag verabschiedeten die Bundesschwestern und Bundesbrüder sich von den Gastgebern und bedankten sich für ein gelungenes und bereicherndes Wochenende. Der neue
Vorort stellt sich vor Auf
der 129. Generalversammlung des Unitas Verbandes in Neuss wurde die
Unitas Frankonia zu Eichstätt zum neuen Vorort gewählt. Die noch relativ junge Vereinsgeschichte der Unitas Frankonia begann am 27.1.1960 im Gasthaus „Trompete“, das heute noch in der direkten Nachbarschaft des heutigen Unitashauses liegt. Maßgeblich an der Gründung der Frankonia beteiligt waren der Altherren-Zirkel Ingolstadt und die Bundesbrüder der Unitas Guestfalia zu München, die uns einen aktiven Bundesbruder zur Aufbauarbeit abordneten. Die engagierte Arbeit trug die ersten Früchte als im WS 1961/1962 18 Studenten die Aufnahme in den Verein beantragten. Im Jahre 1965 war es bereits möglich das 5. Stiftungsfest in einem feierlichen Rahmen stattfinden zulassen. In den Krisenjahren des Verbandes fand die 96. Generalversammlung im Jahr 1973 in Eichstätt statt. Bei dieser GV war ein wichtiges Thema die Aufnahme von Damen in den Verband sowie die Aufnahme von Nicht-Katholiken. Am Ende dieser GV wurde der Frankone Bbr. Herbert Bauer als Aktivenvertreter in den Verbandsvorstand gewählt. Der damalige Verbandsgeschäftsführer Bbr. Walter Keller zog nach dieser GV das Resümee, dass es mit der Unitas wieder aufwärts gehe, aber die Krise noch nicht überwunden sei. Die Unitas Hetania zu Würzburg wurde zum neuen Vorort gewählt und im Jahr darauf von der Frankonia abgelöst, die dieses hohe Amt von 1974 bis 1976 ausführte. Mit einem Sprung in das Jahr 1982 nähern wir uns der Gegenwart der Frankonia. In einem Rundschreiben des Altherrenvereines wurden die Symptome einer schweren Krise deutlich beschrieben. Darin hieß es: „Wir sind in einer Krise, und zwar der schwersten seit dem Bestehen der Frankonia. (…) es geht um den Fortbestand oder die Auflösung der Frankonia.“ Trotz der angespannten Situation wurde im Jahre 1983 ein Haus gekauft und in der Folgezeit unter großen Mühen und Anstrengungen, sowie mit viel Eigenanteil renoviert und bewohnbar gemacht. Dank des Zentralen Hausbauvereins konnte die Finanzierung sichergestellt werden. In der Folgezeit stabilisierte sich die Mitgliederzahl auf ein bescheidenes Niveau. Nun zu Aktuellerem: die Frankonia in der Gegenwart. Der Verein hat derzeit 20 Aktive Mitglieder von denen fünf auf dem Haus wohnen. Es besteht ein sehr reges Vereinsleben und die Stimmung in der Frankonia ist sehr gut. Bei den Veranstaltungen sind Aktive wie Alte Herren mit viel Engagement dabei. Das Vereinshaus und die Katholische Hochschulgemeinde sind gern genutzte Treffpunkte der Bundesbrüder.
Bbr. Christian Schmidt, VOP des.
Vorortübergabe
an Unitas Frankonia zu Eichstätt: „e pluribus Unitas“ als Leitlinie Seit
dem 29. Juli ist der W.K.St.V. Unitas Frankonia zu Eichstätt neuer
Vorort. Er
übernimmt damit Repräsentation und Leitung des
Unitas-Verbandes. Die bisherige
Vorortspräsidentin Bsr. Elisabeth Fels bedankte sich für die
gute
Zusammenarbeit und übergab die Verbandsstandarte ihrem Nachfolger
Bbr.
Christian Schmidt. „Die
Einheit aus vielen“ spiegele genau das wider, was die Frankonia
ausmacht: innerer
Zusammenhalt, echte Freundschaft, „und das trotz großer
Verschiedenheit“, sagte
Christian Schmidt in seiner Ansprache. Nun wolle er als
Vorortspräsident dieses
Prinzip auf die Verbandsarbeit übertragen: die Vereine
zusammenbringen und sie
dazu anzuregen Bindungen untereinander einzugehen. ![]() Nach
1974 und 1993 ist es nun das dritte Mal, dass die Unitas Frankonia zu
Eichstätt
den Vorort übernimmt. Die Übergabe der Verbandsstandarte fand
in der
Sommerresidenz der Katholischen Universität
Eichstätt-Ingolstadt statt. Im
prunkvoll-barocken Holzersaal aßen die weit angereisten Vertreter
des Unitas-Verbandes
gemeinsam zu Mittag, bevor unter Leitung des Geschäftsführers Bbr. Dieter Krüll die Vorstandssitzung
stattfand. Er lobte den bisherigen Vorort Unitas Clara
Schuhmann
zu Bonn und allen voran die ehemalige Vorortspräsidentin Elisabeth
Fels. „Es
ist euer Verdienst, dass die Akzeptanz von Frauenverbindungen in
unserem
Verband so groß ist.“ Dieter Krüll freute sich, dass die
Vorortübergabe im
„kleinen, aber feinen Eichstätt“ stattfinde. Er wünschte der
Unitas Frankonia
für das kommende Jahr viel Erfolg und merkte an, dass die
Vorortsarbeit viel Verantwortung
und Freude zugleich bedeute.
Die
bisherige Vorortpräsidentin Elisabeth Fels gestand in ihrer
Ansprache, dass sie
bei der Übernahme des Amtes vor einem Jahr ziemlich Angst hatte:
„Wie schaffe
ich das?“, fragte sie sich damals. Ihre Arbeit als
Verbandsrepräsentantin
betrachtete sie als „Liste von Aufgaben, die abzuarbeiten sind.“
Sichtlich
emotional gerührt sagte sie, dass ihr die Ausübung des Amtes
Spaß gemacht hat.
Sie wünschte der Unitas Frankonia, dass sie in einem Jahr
zurückblicken könne
auf ein erfülltes Vorortsjahr. „Deutliche
Bedenken“ gingen Bsr. Claudia Bellen-Kortevoß vor zwei Jahren
durch den Kopf.
Damals übernahm der Studentinnenverein Unitas Clara Schumann zu
Bonn den Vorort
von den Rheinfranken zu Düsseldorf. Die Bundesschwester und
Vorsitzende des
Hohedamen-Bundes erinnerte sich: „Welche Aufgaben kommen auf uns zu und
sind
wir ihnen gewachsen? Wie ist das mit der Finanzierung? Ist der Vorort
nicht
eher eine Belastung als eine Chance?“ Rückblickend wertete
Bellen-Kortevoß
aber, dass der Vorort „ein echter Gewinn“ für den Bonner
Studentinnenverein
war. Sie erklärte sich dies durch das Patenschaftsprinzip. Hierbei
übernehme
jede Bundesschwester die Verantwortung über je eine Veranstaltung
im Semester. Der
Vorsitzende des Altherren-Bundes Bbr. Heinrich Sudmann bezeichnete den
Unitas-Verband als „Biotop des Katholisch-Seins“. Wichtig sei das
„ehrliche
gemeinsame Ringen um einen persönlichen katholischen Glauben“.
Daher sei die
Unitas kein Selbstzweck und auch keine Ansammlung von einzelnen. Der
Vorort
müsse daher immer Garant sein für die Kommunikation im
Verband. Der
neue Vorortspräsident Christian Schmidt hat sich dies für
seine Ansprache wohl
zu Herzen genommen: „Oft hatte ich den Eindruck, dass der eine Verein
nicht
weiß, was der andere macht.“ Das solle sich nun ändern.
Daher sei es ihm an
erster Stelle wichtig, die „Vereine zusammenzubringen, Bindungen
einzugehen,
wie in jeder Aktivitas.“ Daher werde das Leitmotiv für die
Vorortsarbeit im
nächsten Semester „e pluribus unitas“ heißen – die Einheit
aus vielen. Es
sei ein komplizierter Weg nach Eichstätt, meinte Andreas Kraus,
der Vorsitzende
der Arbeitsgemeinschaft katholischer Studentenverbände (AGV) in
seiner
Ansprache. „Aber ihr habt ambitionierte Ziele“, wandte er sich an die
anwesenden Frankonen. Er freue sich auf „klare und kräftige
Aussagen des
Unitas-Vororts“. Walter
Keller, der Ehrensenior des Unitas-Verbandes und Ehrenmitglied der
Unitas
Frankonia, merkte an, dass zur Vorortsarbeit „allerhand Courage“
gehöre: „Der
Verein kann an der Substanz Schaden nehmen“, warnte er die
Versammelten. Er wünschte
den Frankonen viel Glück und Gottes Segen, und dass es nicht so
komme. Im
Anschluss an die Vorortsübergabe zelebrierte Bbr. Domdekan Klaus
Schimmöller
mit den versammelten Unitariern eine heilige Messe im Willibaldschor
des
Eichstätter Doms. Einen Schlussstrich unter den ereignisreichen
Tag zogen die
60 Unitarier und Gäste in der Gaststätte „Gutmann“. Gemeinsam
ließen die
Anwesenden unter der Leitung von Senior Bbr. Stefan Wingen das Semester
in der
Excipitkneipe ausklingen. Dieser
29. Juli war für die Eichstätter Frankonen „wahrlich ein
besonderer Tag.“
Gäste
der Vorortsübergabe im Holzersaal der Katholischen
Universität
Eichstätt-Ingolstadt. In der ersten Reihe: Bbr. Walter Keller,
Bbr. Prof. Dr. Hubert
Braun, Bbr. Heinrich Sudmann, Bbr. Dieter Krüll, Bsr. Elisabeth
Fels, Bsr. Dr.
Claudia Bellen-Kortevoß, Andreas Kraus (CV) (v.l.n.r.)
Semester-Exipitkneipe
in der Gaststätte „Zum Gutmann“ mit den Gastchargen einer lb.
Unitas
Franko-Palatia zu Erlangen-Nürnberg und einer verehrlichen
K.D.St.V. Alcimonia
im CV zu Eichstätt
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